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Bibliothekartag 2009: Persönlicher Rückblick

Vor genau einer Woche war der Bibliothekartag 2009 in Erfurts Messehallen noch in vollem Gange. Zeit für einen Rückblick mit ein paar persönlichen Eindrücken… Welche Sessions haben mir besonders gut gefallen? Was gibt es zu Kongressgebäude und Räumlichkeiten zu sagen? Welche Highlights erwarteten einen sonst noch in Erfurt?

Kongressgebäude / Räumlichkeiten / Firmenausstellung

Das Messegelände in Erfurt war gut zu erreichen und wirkte von seinem Äußeren und der technischen Ausstattung her insgesamt relativ neu.

Messe Erfurt

Messe Erfurt

Ein Großteil des Bibliothekartages spielte sich in zwei der großen Messehallen ab. Während fast die komplette Halle 2 für die Firmenausstellung genutzt wurde (plus zwei kleinere Vortragsräume)…

Halle 2 - hauptsächlich Firmenausstellung

Halle 2 - hauptsächlich Firmenausstellung

…hatte man in Halle 3 sehr viel Raum gelassen – dort waren drei größere Vortragsräume und ein Bereich mit ca. 30 Laptops mit kostenlosem Internetzugang für alle Teilnehmer des BibTages untergebracht worden. Continue reading

Jeff Jarvis on how to think ‘googley’

“WWGD?”… keine Angst, dabei handelt es sich nicht um das Akronym eines neuen DSDS-Verschnitts, sondern vielmehr um das jüngst erschienene Buch “What would Google do?” von Jeff Jarvis, vielen sicherlich durch sein Blog BuzzMachine bekannt. Am letzten Donnerstag stellte Jarvis die Grundgedanken dieses Buches in einer Präsentation vor, die im Hauptgebäude der New York Public Library ausschließlich für Mitarbeiter stattfand.

What would Google do?

What would Google do?

Da ich nur wenig Zeit zum Bloggen habe (WLAN funktioniert in meiner Unterkunft immer noch nicht… *argh*), beschraenke ich mich aufs Wesentliche. Fuer den Rest sei nochmal auf den Textauszug bei Amazon, die offizielle ppt und die diversen anderen Quellen verwiesen, die es im Netz schon gibt. Im ersten Teil der Praesentation arbeitete Jarvis heraus, wie das Internet und vor allem Google als “fastest growing company in the history of the world” unser Denken veraendert (hat) bzw. was das Handeln von Google und anderen wenigen Personen/Firmen so innovativ und erfolgreich macht. Dabei ging es im Grossen und Ganzen um schon bekannte Web2.0-Ansaetze… “Rooms/crowds are smart.”, “Life is a beta.”, “Wisdom of the crowd.” usw. Danach wurde es richtig interessant, denn Jarvis nahm sich nun einige Wirtschaftszweige vor und fragte sich, wie diese aussehen wuerden, wenn man sie Google-like betreiben wuerde. Das lief sehr haeufig auf eine starke Einbindung der “Nutzer” hinaus – mit vielen kleinen Anekdoten, was den ganzen Vortrag sehr kurzweilig machte. Continue reading

BOBCATSSS 2009 – Nachlese

Zurück zu BOBCATSSS… nachdem ich mich zwischen Opening und Closing Ceremony nicht weiter gemeldet habe, will ich im Folgenden mal einen kleinen Rundumschlag wagen und ein bisschen was über die Sessions und Veranstaltungen erzählen, die ich im Laufe der drei Tage besucht habe.

Day 1

Auf die Eröffnung und die Keynotes folgte am ersten Tag noch nicht allzu viel Programm. Nach dem Lunch ging es mit Session 1 “Physical, personal, digital”, dem EUCLID-Council, Teil I der Poster Session und einigen Firmenpräsentationen in die erste Runde. Ich entschied mich für die Poster Introduction, weil ich sehen wollte, was uns mit unserem Poster am dritten Tag erwarten würde. In einer solchen Introduction bekommen alle Teilnehmer der anschließenden Poster Session die Gelegenheit, vor Publikum ein paar Sätze zu ihrem Poster zu sagen. Ansich eine sehr gute Sache, weil man als Konferenzteilnehmer einen schnellen Überblick über die vorgestellten Projekte bekommt und sich schon einmal eigene Favouriten je nach persönlichen Interessen herauspicken kann.

Poster Introduction I

Poster Introduction I

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