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It’s happening, I am moving to Qatar!

Some of you already got the news back in November through Facebook and Twitter, but now it is getting serious: In less than two weeks, I am going to move to Doha, Qatar! My first full-time position as a new grad will take me to Qatar National Library where I will start working as a Music Information Service Librarian.

As you can imagine, I am absolutely excited and look forward to this experience, not only for becoming a part of this fascinating library project, but also for getting to know life and culture of the Gulf region!

As soon as I have settled in, I will try to report about my abroad experience on a regular basis. Meanwhile, check my tweets for the latest updates.

Talk to you soon from Doha!

LIS-Corner auf der Frankfurter Buchmesse 2009

Die drei Fachbesuchertage auf der Frankfurter Buchmesse sind vorbei, heute werden die Tore für das breite Publikum geöffnet. Ich bin seit Montag als Teil von LIS-Corner mit dabei. Wir stellen wie im letzten Jahr mit fünf LIS-Hochschulen aus Deutschland und der Schweiz auf einem Gemeinschaftsstand unsere Studiengänge vor, präsentieren aktuelle Projekte, an denen wir arbeiten, und zeigen dem Messepublikum auf diese Weise, was moderne BibliothekarInnen bzw. InformationsspezialistInnen heutzutage ausmacht. Darüber hinaus können wir uns bei dieser Gelegenheit untereinander kennenlernen, vernetzen und Ideen austauschen. Und letztlich macht es einfach unglaublich viel Spaß, eine Woche lang als Aussteller auf der Frankfurter Buchmesse zu sein und damit auch ein bisschen was von der Atmosphäre “backstage” mitzukriegen.

LIS-Corner 2009

LIS-Corner 2009

Weitere Informationen über LIS-Corner auf der Frankfurter Buchmesse 2009 findet ihr tagesaktuell in unserem Blog, angereichert mit vielen Fotos und Videos.

Read and reap – Eine Lesekampagne aus Singapur

Hier noch schnell ein kurzer Hinweis auf eine interessante Lesekampagne, auf die ich gestern beim Überfliegen der ausgelegten Flyer im Kongressgebäude gestoßen bin… Unter dem Titel Read & reap veröffentlicht das National Library Board Singapore regelmäßige kurze Leseproben, die zum Weiterlesen anregen sollen:

Read and Reap is all about reaping the harvests of reading. It is more than just reading. It is a newly launched reading initiative by NLB that encourages the seeds of ideas to grow from reading a single literary extract from a book (of course we hope that you will pick up the book too) and from that, spark a whole new reading and sharing experience centered around reading.

Was auf der Webseite relativ unspektakulär präsentiert wird (Beispiel), gewinnt durch das spielerische Design der Flyer ungemein an Wirkung (auf die Flyer kommt es der Kampagne ja wohl auch am meisten an):

Read & reap

Read & reap

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“Not every sound disturbs librarians”: Konzertabend in der Scala

Am letzten Sonntag stand das erste große Social Event auf dem Programm. Da die Konzertsaison erst im September startet, hatte man extra für die IFLA einen Konzertabend in der Scala organisiert, was sich die Teilnehmer natürlich nicht entgehen lassen konnten. Unter dem Motto “Not every sound disturbs librarians” standen mehrere Opernarien und die “Italienische” Symphonie Nr. 4 von Mendelssohn auf dem Programm.

La Scala

La Scala

An diesem Abend hatte ich eine meiner beiden Volunteer-Schichten zu absolvieren. Continue reading

Librarians on the catwalk / Poster Session / Goethe-Empfang

Gestern konnte ich wirklich eine Menge Eindrücke und Anregungen zum Thema Library Advocacy aus den Sessions mitnehmen. Bis zum Mittag wurden im ersten Teil der Veranstaltung Librarians on the catwalk: communicating for advocacy to influence policy and practice eine Reihe von Best practices aus den unterschiedlichsten Ländern vorgestellt, so unter anderem:

Als Quintessenz aller vorgestellten Projekte formulierte die Moderatorin, dass man im Bereich Library Advocacy einen ganzheitlichen Ansatz verfolgen sollte, der möglichst alle beteiligten Akteure einbezieht. In diesem Zusammenhang stelle sich jedes Mal aufs Neue die Frage, wer in einer bestimmten Umgebung diese Akteure sind und wie man die Kommunikation mit ihnen gestaltet. Einige der Projekte waren übrigens auch auf der anschließenden Poster Session vertreten, die wie auch im letzten Jahr wieder sehr gut besucht war…

Poster Session

Poster Session

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IFLA: Internet Access for all delegates – so macht das Bloggen wieder Spaß!

Was Ellen Tise gestern in ihrer Brainstorming-Session angekündigt hatte, verbreitete sich im Laufe des Tages immer weiter und wird spätestens heute morgen alle Teilnehmer der diesjährigen IFLA erreicht haben: Wir haben jetzt doch freien Zugang zum Kongress-WLAN! Wo man sich bislang einen teuren WLAN-Voucher kaufen musste und man sich zweimal überlegte, ins Netz zu gehen (geschweige denn zu bloggen), hat man jetzt wieder alle Freiheiten, die eigentlich sowieso Standard für eine IFLA-Konferenz sein sollten.

bis gestern häufiges Bild: Warten am Internet Point

bis gestern häufiges Bild: Warten am Internet Point

Kurze Rekapitulation: Die IFLA 2009 geht im wunderschönen Mailand heute in ihren fünften Tag. Die Teilnehmer haben neben den täglichen Sessions bislang schon mehrere Bibliotheksbesichtigungen, einen Opernabend in der Scala und den gestrigen Social Evening in der Altstadt Mailands hinter sich. Ich bin dieses Jahr als Volunteer mit von der Partie, spare mir also die Konferenzteilnahme von 200€, indem ich an mehreren Tagen eine Schicht als freiwilliger Helfer übernehme. Doch dazu später mehr…

Gleich geht es in die erste Session desw Tages. Ich werde mir eine Blockveranstaltung zum Thema Librarians on the catwalk: communicating for advocacy to influence policy and practice anhören. Das knüpft in einigen Punkten sicherlich auch an den Roundtable der Special Interest Group “National Organisations and International Relations” an, bei der ich gestern war. Dort diskutierte die eine Hälfte der Teilnehmer mögliche Strategien/Motivationen von Bibliotheken, sich international zu engagieren (bewusste Planung, wer aus der Bibliothek sich wie engagiert – Kosten-Nutzen-Rechnung; Kalender mit allen anstehenden Konferenzteilnahmen von Mitarbeitern; Kommunikation der mitgebrachten Erfahrungen innerhalb des Hauses über Berichte/Gespräche; Checkliste für Bibliotheken zum Thema…), während auf der anderen Seite der praktische Aspekt internationaler Bibliotheksarbeit beleuchtet wurde (best practices, Erfahrungsaustausch per Wiki…).

Heute morgen ist es mit wolkigen 21° übrigens extrem kalt. Da sind wir echt andere Temperaturen gewohnt… es ging in den letzten Tagen normalerweise locker über die 36°… 😉

Washington-Nachlese: Sightseeing und Kulinarisches

Am Anfang war die Kirschblüte…

Mein erster Sonntag in D. C. bestand gleich aus ganz viel Sightseeing. Bei schönstem Frühlingswetter ging es zur National Mall und zum West Potomac Park, dem Areal, das  sich grob gesagt zwischen Kapitol und Lincoln Memorial erstreckt und in dem es vor Denkmälern und Erinnerungsstätten nur so wimmelt. Doch Hauptgrund für unseren Besuch war das National Cherry Blossom Festival: Jedes Jahr um diese Zeit stehen dort rund um das Tidal Basin (künstlicher See) weit über 6000 japanische Kirschbäume in voller Blüte.

cherry blossom - Blütenteppich

cherry blossom - Blütendach

Diese enorme Zahl geht zu einem Großteil auf ein Geschenk des Tokyoter Bürgermeisters an Washington D. C. aus dem Jahre 1912 zurück. Seit 1935 findet das Festival nun schon statt und zieht jährlich Massen an Menschen in die Stadt (zweitgrößtes Ereignis nach dem Independance Day). Es lohnt sich aber auch – an manchen Stellen ist das Blütendach so dicht, dass man nicht mal den Himmel sehen kann! Sieht auf der anderen Seite auch ein bisschen wie Schnee aus. Continue reading