Category Archives: musik

My two favorite albums of 2018

My list of favorite albums of 2018 is much shorter than those in recent years. This is not so much because of a lack of good music being released, but because I spent most of my free time in the past 12 months listening to audiobooks instead (a post about this will hopefully follow soon). Whenever I decided to put on some music, however, there were mostly two albums that have been on repeat on my phone. As purely instrumental and videogame related soundtracks they might fly under your radar, so here is a little introduction to both of them that will hopefully get you interested.

Celeste Original Soundtrack (Lena Raine)

This portrait of Lena Raine provides a good characterization of the soundtrack to the videogame Celeste: “Raine’s music is brilliant and sweeping, with memorable melodies and diverse instrumentation that reflect its author’s far-flung musical influences—from house to vintage RPG soundtracks and classical music.” The album works totally well by itself, at the same time the music whets the appetite to play the game. I had similar experiences before with other videogame soundtracks such as Transistor, Shovel Knight or FTL that made me play the games (each of them highly recommended!). In return, playing through the games and their storylines usually added even more layers to the experience of listening to the music, so I am already looking forward to exploring Celeste soon. As a sample from the album I recommend “Resurrection” which perfectly shows the above mentioned variety of musical styles used by Lena Raine.

Zelda & Chill (Mikel & GameChops)

Even if you only have the slightest interest in videogames, you will most likely be familiar with the Zelda franchise and some of its iconic music. Combining those well-known melodies with laid-back lofi hip hop beats, as done by Mikel & GameChops on their album Zelda & Chill, turns out to be a perfect fit. My favorite track on the album is “Oath to Order” that originates from The Legend of Zelda: Majora’s Mask.

My 20 favorite albums of 2017

2017 was a great year for listening to new album releases. I found an abundance of compelling music from artists across many different genres. To continue a tradition I started in 2014, here are my favorite albums of the year in alphabetical order (this time increased to 20 instead of the usual 10):

What are your favorite albums of the year? I am curious to know!

Rehousing – Ein Antiquariat zieht um…

Ähnlich wie beim Singer’s Journal ging es auch in meinem zweiten Projekt u.a. darum, ganz grundsätzliche “Metadaten” (diesmal in eine Excelliste) aufzunehmen, damit diese später in den OPAC übertragen werden können.

Die LPA (Library for the Performing Arts) ist im Besitz eines großen Teils früher Auktions- und Verkaufskataloge des 1866 gegründeten Antiquariats von Leo Liepmannssohn. Ursprünglich in Paris und Berlin ansässig, erarbeitete es sich schnell einen internationalen Ruf, wobei von Anfang an ein Schwerpunkt auf Musikmanuskripte und -autographe gelegt wurde. Nach zwei Besitzerwechseln und einer Umbenennung arbeitet das Antiquariat heutzutage unter dem Namen “Otto Haas” von London aus.

Leo Liepmannssohn

Leo Liepmannssohn

“Was suchen die Kataloge eines Antiquariats eigentlich in einer Musikbibliothek?” könnte man jetzt fragen… Continue reading

Singer’s Journal – Von Metadaten und Sourkrout

Jetzt sind die ersten beiden Praktikumswochen schon zuende und ich habe immer noch nichts von meiner Hauptaufgabe dort erzählt – das will ich hiermit nachholen… Die NYPL for the Performing Arts verfügt über eine riesige und wirklich sehr interessante Kollektion. Neben Noten, Tonträgern und Musikliteratur finden sich darunter zum Beispiel auch Briefe und Nachlässe berühmter und  weniger bekannter Persönlichkeiten, Programmhefte von New Yorker und internationalen Kulturinstitutionen, eine ganze Reihe sogenannter clippings (gesammelte Zeitungsartikel u.a.) zu allen möglichen Personen und Themenbereichen, Auktions- und Antiquarskataloge, Musikhochschulvorlesungsverzeichnisse usw. Leider sind viele dieser Bestände noch nicht recherchierbar. Jetzt könnte sich ein Praktikant natürlich einfach daran machen, Teile davon in den OPAC einzuarbeiten. Jedoch ist dies gerade nicht möglich, da die beiden OPACs LEO und NYPCAT momentan auf ihre Zusammenführung im Juni vorbereitet werden und damit „Liefersperre“ für neue Katalogeinträge herrscht. Damit auf dem Gebiet trotzdem etwas passiert und man nicht bei Null anfangen muss, wenn es soweit ist, habe ich nun die Aufgabe, Word/Excel-Listen mit den „Metadaten“ einiger dieser Bestände zu erstellen. Was im ersten Moment vielleicht ein bisschen unspannend klingt (gut, es ist manchmal auch ein bisschen monoton), ist aufgrund des Inhalts der Materialien aber meistens ziemlich interessant, denn man lernt einiges über das, was man dort vor der Nase hat. Daher… darf ich vorstellen:

Singer's Journal, gebunden

Singer's Journal, gebunden

Hier sehr ihr, gebündelt, alle 60 erschienenen Ausgaben des Singer’s Journal, welches von Henry de Marsan zwischen 1870 und 1871 in New York verlegt worden ist. Der vollständige Titel lautet „Henry de Marsan’s new comic and sentimental Singer’s Journal: Containing all the most popular Songs of the day.”

Titelblatt

Titelblatt

In der ersten Ausgabe heißt es außerdem erläuternd dazu:

“EACH NUMBER will contain about FIFTY of the Newest and most Popular Songs sung in the Concert-Rooms, Theatres and Opera-Houses of the United-States and Great-Britain.”

Beim Singer’s Journal stehen ganz klar die Liedtexte im Vordergrund. – Continue reading

The Sound of Porto

Bei dem ganzen Regen als Hintergrundkulisse hätte man in Porto an sich von morgens bis abends mit Coldplay, Jack Johnson, Supertramp oder den vielen anderen Bands im Ohr rumrennen können, die das kalte Nass von oben besingen… doch ich hatte zwei andere Ohrwürmer, die mich die Woche über begleiteten und sich in schöner Regelmäßigkeit die Klinke in die Hand gaben. 😉

Zum einen Somebody told me von den Killers. Interessant, was ein neues Album auslösen kann: Bislang hatte ich mich eher wenig mit den Killers beschäftigt. Dann kam Day & Age mit Human, was bei mir zum Megaohrwurm avancierte.  ^^ Irgendwann bin ich bei den alten Alben gelandet, von denen ich zur Zeit vor allem Hot Fuss hoch und runter höre…

Gegen Abend hin wurden die Killers meistens von Hard-Fi und Move on now abgelöst. Ist zwar ein relativ einfach gestalteter Song, aber der Refrain ist schon sehr einprägsam – wahrscheinlich gerade deshalb, WEIL er so häufig wiederholt wird. Auch der Rest des Albums lohnt sich übrigens sehr, neben Move on now als einziger Ballade dominiert eher normale Indie-Rock-Kost. Ihr kennt bestimmt Hard to beat vom Hören.