Hinflug, Nachtrag

Ich bin gestern mit insgesamt drei Flügen von Berlin über Paris und Montréal nach Québec geflogen. Das war im Nachhinein eigentlich gar nicht so schlimm, wie ich befürchtet hatte. Gut, die Flüge hatten zwar schon einiges an Verspätung, aber da war für mich so viel Neues dabei, dass es eigentlich nicht langweilig geworden ist.

Paris - Charles de Gaulle

Paris - Charles de Gaulle

Das fing schon mit den verschiedenen Flugzeugtypen an: Auf dem ersten Abschnitt durfte ich noch in ner “normalen” Maschine für innereuropäische Flüge Platz nehmen (Air France). Von Paris aus ging es dann aber in einer richtig dicken Boeing weiter (wieder Air France) – mit zwei Etagen, drei Sitzreihen und mehreren Abschnitten. Ist schon beeindruckend, wenn man sonst nur die kleinen Flugzeuge kennt. Richtig rustikal wurde es dann von Montréal nach Québec in einer winzigen Propellermaschine (Air Canada). Ich saß in der ersten von gut zehn Reihen mit je vier Sitzen direkt neben dem Propeller.🙂

Boeing von Paris nach Montréal

Boeing von Paris nach Montréal

Bislang bin ich von den Billigflügen, die ich sonst so buche, höchstens das häufig leicht aufgedrehte Kabinenpersonal gewohnt, aber keine Verpflegung. Auch das war gestern natürlich anders. Auf allen drei Flügen gab es was zu essen – und zwar nicht zu wenig. Vor Allem in den sieben Stunden über den Atlantik hatten wir ordentlich was zu tun. ^^ Hat mir aber alles sehr gut gefallen. Auch bei den Getränken gab es die volle Auswahl.

Ein bisschen Sorgen hatte ich mir ja wegen Jet-Lag gemacht. Aber ich fand die Konstellation gestern ganz im Gegenteil sogar sehr schick. Das Warten in Montréal auf den letzten Flieger war zwar nach mittlerweile knapp zwanzig Stunden ohne großartigen Schlaf nicht mehr so optimal – Lokalzeit 20 Uhr, also ohne Zeitverschiebung 2 Uhr – aber ich habe lange nicht mehr so gut geschlafen, sogar ausgeschlafen, und war heute schon um neun Uhr auf den Beinen und hatte war vom Tag. Also wirklich optimal so. Mal sehen, wie der Rückflug wird.🙂

Drei erste Eindrücke von Kanada und den Leuten hier von gestern Abend in Kurzform: Cool, das man sowohl Französisch als auch (amerik.) Englisch um sich herum hört. Finde ich sehr sympathisch. – Kanadische Städte sehen von oben schonmal ganz anders aus als welche in Deutschland oder Europa: sehr viele reißbrettartig angelegte Straßenzüge und viel mehr Baseballfelder.🙂 – Die Autos sehen irgendwie komisch aus…

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